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Es ist Umwelttag – und keiner geht hin

Zeit: 27.03.2010 00:00
Ort: St. Michaelisdonn

Beschreibung:

Rund 60 Bürgerinnen und Bürger sammelten am 27.03.2010 in der 2.300 ha großen Gemeinde Abfälle, der Container wurde wiederum voll. Anschließend gab es bei einer Kartoffelsuppe und Dithmarscher Beugelbuddelbeer einen "Dörpsklönschnack".


In der Schlussbetrachtung konnte Bürgermeister Volker Nielsen feststellen, dass die Anzahl der Teilnehmer am Umwelttag in St. Michel einerseits abnimmt und andererseits immer dieselben Bürger dabei sind. Hierzu forderte er alle Teilnehmer und die ganze Gemeinde über die Lokalzeitung auf, sich Gedanken zu machen, warum das so ist und wie man zur Teilnahme motivieren kann. Beispielsweise könnte man statt ausschließlich nur die Wege zu reinigen auch Einzelmaßnahmen am Umwelttag anbieten, die von Interessengruppen im Laufe des Jahres gefordert werden wie z. B. Instandsetzung einer Wanderhütte, Anpflanzung von Bäumen an benannten Stellen (also der Baum vor der Haustür, an der Straßenecke), Wiederherstellen alter Wegeverbindungen. Persönliche Vorteile und Wahrnehmungen könnten erzeugt werden. Allemal sollte mehr darüber im Ort diskutiert werden, was man für seine Gemeinde machen könnte, statt beispielsweise nach besserem Winterdienst, längeren Öffnungszeiten gemeindlicher Einrichtungen, höheren Zuschüssen usw. zu verlangen. Viele Kommunen haben die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit erreicht und brauchen wieder mehr Gemeinsinn, um nicht in den finanziellen Ruin zu gelangen. Einig waren sich die Umwelttagteilnehmer in St. Michel, dass diese Diskussion weiter betrieben werden soll. Bürgermeister Nielsen wird für die nächste Zusammenkunft aller 35 Vereinsvorsitzenden, zu der er regelmäßig einlädt, genau diese Thematik auf die Tagesordnung setzen.


Foto Bürgermeister Volker Nielsen

Bürgermeister Volker Nielsen mit seinen 60 freiwilligen Helfern
Bürgermeister Volker Nielsen mit seinen 60 freiwilligen Helfern